Altrimenti Möbel
Altrimenti - Das Projekt

In vielen Haushalten stehen alte Möbel, die nicht mehr so richtig passen wollen. Wir machen sie wieder fit und verleihen ihnen neuen Wert.

 

Altrimenti – ein anderes Verständnis

Altrimenti Möbel sind Zeugen alter Handwerkskunst, das Material und die Verarbeitung qualitativ hochwertig. Jedes Möbel ist ein Einzelstück und wird von Hand neu gestaltet. Wir entfernen die alte Lackschicht, lasieren und bemustern die Oberfläche mit handgefertigten historischen Ornamenten und geben Schubladen und Innenräumen einen Farbkontrast. Dadurch entstehen dekorative Unikate für ein modernes Umfeld. Der Name unserer Firma steht für unsere Bemühungen der heutigen Konsum- und Wegwerfmentalität entgegen zu wirken. Wir arbeiten zusammen mit sozialen Institutionen unserer Region.

Altrimenti (ital.) bedeutet «andernfalls, ansonsten». Es setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: altro (andere) und mente (Verstand, Geist) – «anderer Geist, andere Gedanken, anderes Verständnis».


Traditionelles Handwerk und modernes Design

Traditionelles Handwerk bedeutet hochwertige Materialien und beste Verarbeitung. Mit unserer Technik aufgefrischt erhalten Sie ein zeitgemässes Aussehen.


Altrimenti - Das Projekt

Bemalte Möbel haben eine lange Tradition

Die Idee, Möbel mit farbigen Ornamenten zu verzieren ist nicht neu. Im 18. und 19. Jahrhundert waren bemalte Möbel in ganz Europa und Russland verbreitet. Handwerker, die von Hof zu Hof reisten und Paläste in jeder Ecke des Kontinents ausstatteten, verbreiteten neue Ideen und Techniken. Tatsächlich waren die meisten Möbel aus jener Zeit bemalt – häufig sehr kunstvoll.


Upcycling – mehr als nur ein Trend.

Upcycling ist mehr als nur ein Trend. Erstaunlich, was aus alten Schränken, Kommoden und Tischen werden kann. Sie zu entsorgen wäre eine Sünde. Upcycling ist ökologisch sinnvoll und schont unsere Ressourcen.


Unser Rohstoff: Qualitätsmöbel vom Schreiner

Unsere Möbel bestehen aus wertvollem Massivholz. Sie wurden in lokaler Produktion aus nachhaltigem Schweizer Holz hergestellt und sind ein Teil unserer Kultur. Kaum ein Schreiner würde heute Möbel in dieser Qualität anfertigen – der Aufwand wäre zu gross, die Kosten zu hoch.


Vom Kleinmöbel bis zur Geschäftseinrichtung

Altrimenti Möbel findet man heute nicht nur in privaten Haushalten sondern auch in traditionellen Geschäften. Die Möblierung von MAGGS, Concept-Store am Bubenbergplatz in Bern, stammt mehrheitlich aus unserer Werkstatt. Vitrinen, Kommoden, Spiegel und Tische von Altrimenti verleihen dem Interieur einen eleganten Charakter.



Altrimenti - Das Projekt

Unsere historischen Ornamente sind ausgesucht: Hinter jedem steht eine besondere Geschichte.


Venezia

Ein byzantinisches Marmorrelief aus San Marco bildet die Vorlage für dieses Muster. Venedigs Reichtum gründete auf den Handelsbeziehungen mit dem byzantinischen Reich. Nach der Eroberung Konstantinopels 1214 wurden viele Beutestücke nach Venedig verschleppt, so auch die Bronzepferde, die das Portal von San Marco zieren.

Zara

Die Vorlage für das Muster «Zara» ist ein schmiedeisernes Fenstergitter der Kirche San Giorgio degli Schiavoni in Venedig (heute Scuola degli Schiavoni di San Giorgio e Trifone). Die Kirche gehörte der dort nieder gelassenen Dalmatischen Gemeinde aus ZARA, die sich im Jahre 1000 den Venezianern freiwillig unterordneten, um deren Schutz gegen die Narentanischen Piraten zu geniessen.

Volterra

Dieses Ornament befindet sich an einer bemalten Wand in einem der vielen Zimmer des Palazzo Viti in Volterra, Toscana. Der Palazzo Viti aus dem Seicento, gehört zu den prachtvollsten historischen öffentlichen Gebäuden in Volterra. Die Zimmerwände der noblen Palazzi wurden damals mit einer speziellen Schablonen-Technik bedruckt.

Principe

Dieses Muster verziert die Deckel-Innenseite einer alten Ausgabe des Buches «Il principe» von Niccolò Machiavelli (1469 -1527), einem berühmten florentinischen Politiker, Diplomat, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter. Vor allem aufgrund seines Werks «Il principe» (Der Fürst) gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit.

Shoowa

Das Muster «Shoowa» stammt aus dem Königreich Kuba, heute Zaire. Der Shoowa-Stamm entwirft und stellt schon seit hunderten von Jahren traditionelle Stoffe her. Die in der Machart sehr komplizierten erdfarbenen Textilien wurden für verschiedene Zwecke gebraucht, beispielsweise als Zahlungsmittel oder Mitgift, sie waren Status Symbol und wurden bei religiösen Anlässen benutzt (Quelle: Georges Meurant, Shoowa Design).


Altrimenti - Das Projekt

Wir verwenden viel Zeit für das Äussere der altrimenti Möbel. Ebenso wichtig ist uns das Innenleben.


Beim Öffnen von Schublade oder Schranktür überrascht der farbige Kontrast von Innen- und Aussenraum. Die Farben sind geschmackvoll aufeinander abgestimmt.


Schmucke Details

Details verleihen einem Möbelstück Orginalität und Glanz. Geschmiedete alte Schlösser aus Silber, Griffe aus Bakelit oder Horn, Beschläge aus Messing oder Leder tragen dazu bei, dass die Möbel zu Schmuckstücken werden.


Die Werkstatt

Unsere Werkstatt befindet sich in der alten Schreinerei der früheren Bindfadenfabrik Schaffhausen. Die 200 m2 grossen Räumlichkeiten bieten Platz zum arbeiten und ausstellen. Ein zusätzlicher Raum dient zum lackieren.

 


Die Möbelausstellung

Unsere grosse und helle Fabrikhalle eignet sich ausgezeichnet, um unsere Möbel zu präsentieren. Kundinnen und Kunden finden hier vom kleinen Tisch bis zur Vitrine alles was das Herz begehrt. 

 


Wo heute unsere Möbel stehen

Es ist kaum mehr vorstellbar, dass vor bald 100 Jahren, im gleichen Raum, wo jetzt unsere Möbel und Werkbänke stehen, wo all die Farben, Lacke und Muster aufgereiht sind, einst das so genannte «Kesselhaus» der ehemaligen Bindfadenfabrik Flurlingen lag. Im zweistöckigen Gebäude, 1914 im Art Deco Stil gebaut, befinden sich noch immer, praktisch unverändert, die Werkstätten.

1914 wurde das Fundament für Kesselhaus und Reparaturwerkstätten ausgehoben. Das Gebäude ist 50 m lang, 15 m breit und 9 m hoch, feuersicher (mit Ausnahme des Dachstuhls aus Holz). Es besteht aus Eisenbeton (Boden) und Backsteinmauern und grossen Fensterflächen. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges am 28. Juli 1914, wurden die eben begonnenen Arbeiten unterbrochen, da die Mehrzahl der Bauarbeiter und des Aufsichtspersonals zum Grenzbesetzungsdienst einberufen wurden. Bereits im April 1915 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Sie dauerten bis Ende Januar 1916.

Einige Daten zur Bindfadenfabrik Flurlingen Lesen